Nach dem überraschenden Vorstoß als mögliche Gastgeberstadt für den Eurovision Song Contest 2026 war die Südmetropole des Burgenlandes europaweit in den Schlagzeilen. Jetzt gibt es neue Überlegungen, Gespräche und die leise Hoffnung, dass der ESC doch noch eine Rolle im Südburgenland spielt.
Im vergangenen Frühjahr stand Oberwart plötzlich im ganz großen Rampenlicht. Nach dem Sieg von JJ beim Eurovision Song Contest brachte Bürgermeister Georg Rosner „seine Stadt“ als möglichen Austragungsort den ESC 2026 ins Spiel.
Die mediale Aufmerksamkeit war enorm. Im Rathaus wurde der Vorstoß ernst genommen. Die Stadt wurde eingeladen, eine Bewerbung abzugeben. Doch rasch zeigte sich: Für die ganz große Bühne reicht die Messehalle nicht. Der Traum als Gastgeberstadt war damit vorbei.
Stadthalle versus Informhalle
Aktuell wird in Oberwart wieder geplant und verhandelt. Zwar wird der Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle über die Bühne gehen, doch in der Südmetropole bringt man sich erneut in Stellung, wie man dennoch Teil des größten Musik-Spektakels der Welt werden könnte.
Der Song Contest soll in den Bundesländern haltmachen
Stadtchef Georg Rosner bestätigt auf Nachfrage der „Krone“, dass es Überlegungen für ein offizielles Side-Event gibt. Der Veranstalter – ORF und EBU – wollen den ESC nämlich auch in den Bundesländern erlebbar machen, und dafür habe man im Burgenland Oberwart ins Auge gefasst. Geplant sei ein Event mit Public Viewing. In der Messehalle hätten rund 4000 Fans Platz. Fix ist allerdings noch nichts.
Die Umsetzung gilt als organisatorisch sehr umfangreich, dennoch wird derzeit verhandelt, ob sich ein solches Event realisieren lässt, heißt es aus dem Rathaus. Bis Ende Jänner soll feststehen, ob Oberwart also doch noch ESC-Luft schnuppern darf.
Zwei Burgenländer im Vorentscheid
Auch musikalisch mischt das Burgenland im ESC-Jahr 2026 mit. Der nationale Vorentscheid feiert erstmals seit zehn Jahren ein Comeback und läuft unter dem Titel „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“. Die Live-Show wird am 20. Februar auf ORF 1 ausgestrahlt.
Insgesamt zwölf Acts, zehn Solokünstler und zwei Bands, kämpfen dabei um das Ticket. Mit dabei ist Cosmo aus Halbturn, der mit dem Titel „Tanzschein“ antritt. Zudem ist Songwriter Thomas Kröss aus Oggau im Bewerb vertreten, der gemeinsam mit Sidrit Vokshi nachgerückt ist. Das Finale des Eurovision Song Contest selbst findet am 16. Mai statt.
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