Peter F. wartete ungeduldig auf eine Paketlieferung aus Deutschland. Die jedoch – ganz ohne Benachrichtigung – kurz am Postamt eintraf und zwei Tage später wieder retourniert wurde. Mit der Begründung: „Empfänger unbekannt“.
„Ich bin Pensionist und den ganzen Tag zu Hause“, ärgert sich Peter F. (Name geändert) aus Gloggnitz im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen. Weiters verfüge er über eine Abstellgenehmigung samt eigenem Paketkasten, falls er einmal doch nicht zu Hause sein sollte. Doch weder das erwartete Paket noch ein gelber Zettel kamen bei ihm an.
Erst über seinen Lieferanten erhielt er dann die Info, dass sein Packerl bereits hier sein sollte. Also machte er sich auf den Weg zur nahegelegenen Postfiliale. Dort dann die böse Überraschung: Sein Paket wurde – nach zwei Tagen – bereits wieder an den Absender retourniert. Mit der Begründung: „Empfänger unbekannt“.
Schon öfter ohne Lieferprobleme bestellt
„Das Paket wurde nicht, wie im Netz angegeben, sieben Tage zur Abholung aufbewahrt, sondern gleich nach zwei Tagen zurückgeschickt“, ärgert sich der Rentner. Als Beweis legt er Fotos von ähnlichen Lieferungen vor, denn schon öfter bestellte er bei dieser Firma Zubehörteile für sein Hobby. Und bis jetzt sei auch immer alles ohne Probleme bei ihm zu Hause angekommen.
Post verweist auf fehlende Adresse
Laut Post war auf dem Paket jedoch nur die Adresse der Postfiliale sowie Vor- und Nachname des Kunden angegeben, nicht jedoch die Adresse. „Vermutlich wollte der Kunde die Postfiliale als Wunschfiliale angeben. Aber auch dazu ist es notwendig, eine korrekte Adresse anzubringen“, heißt es. Und: „Sendungen, die aufgrund einer fehlerhaften Adresse nicht zugeordnet werden können, müssen aus logistischen Gründen unmittelbar retourniert werden.“
Ich kann nicht glauben, dass ein Paket 800 Kilometer bis an sein Zielpostamt durchkommt und ausgerechnet hier soll dann das Adressschild abhanden gekommen sein?
Peter F., verärgerter Postkunde
Peter F. meint dazu: „Die Leute auf der Post hier kennen mich. Wäre das Paket wie ausgemacht sieben Tage hier geblieben, hätte ich es mir ohne Probleme abholen können.“
Ob die Adresse nun tatsächlich vollständig war oder nicht – das wird Peter F. wohl nur mit seinem Lieferanten klären können.
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