Die Wiener Austria startete in Klagenfurt mit dem Selbstvertrauen aus vier Siegen in den vergangenen fünf Runden in die Partie.
Jun trifft gleich einmal die Stange
Die Violetten nahmen das Heft schnell in die Hand, Jun traf nach einem Solo bereits nach 75 Sekunden die Stange. Bei einem Kopfball von Bak nach einem Eckball rettete der zurückgeholte Wolfgang Mair auf der Linie.
Die von Trainer Frenkie Schinkels mit einer 3-4-3-Taktik um Ex-Austria-Kapitän Blanchard aufs Feld geschickten Klagenfurter kamen erst nach 20 Minuten ins Spiel.
Der ebenfalls zurückgeholte Abwehrchef Hiden (21.) verzog nach einem Eckball volley nur knapp, Jagne (25.) konnte einen Kopfball nicht gefährlich genug platzieren. In einer Partie, die nun zusehends abflaute, blieben die violetten Gäste trotzdem die aktivere Elf und verbuchten bis zur Pause knapp 60 Prozent aller Ballkontakte.
Am Charakter der Partie änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nur wenig. Der Cupsieger ließ trotz Feldüberlegenheit offensiv ohne den verletzten Teamstürmer Okotie seine Gefährlichkeit vermissen. Trainer Karl Daxbacher reagierte nach 65 Minuten und brachte Neuzugang Schumacher für den wirkungslosen Diabang.
Hinum trifft ins lange Eck - 1:0
Den Treffer schossen allerdings umgehend die Hausherren. Der eingewechselte Schembri legte für Hinum ab, der exakt ins lange Eck traf (65.). Die Austrianer wollten bei der Ballannahme von Schembri aber nicht zu Unrecht ein Hands gesehen haben.
Mair staubt ab - 2:0
Austria-Trainer Daxbacher brachte mit Sulimani eine weitere violette Offensivkraft. Trotzdem gelang den Kärntnern die Vorentscheidung: Nach einem Solo von Sandro konnte Safar den Schuss des Brasilianers nicht bändigen, Mair staubte ab (79.).
Nach einem Foul von Zivny am durchbrechenden Jun verwertete Acimovic den fälligen Elfmeter zwar noch souverän zum Anschlusstreffer (82.). Trotz eines vehementen Austria-Sturmlaufs in den abschließenden Minuten reichte es für den Punktgewinn am Ende aber nicht mehr.
Frenkie Schinkels war nach dem Spiel natürlich erleichtert: "Wir waren glücklich, die Austria war besser. Beim ersten Tor war vielleicht die Hand dabei. Heute haben wir das gemacht, was die Austria in Graz gemacht hat: Schlechter gespielt, aber gewonnen."
Wolfgang Mair, der Torschütze zum 2:0: "Es fällt eine gewisse Last von einem. Kärnten hatte eine enorm lange Serie ohne Punkte, da war ich auch noch dabei. Da ist es umso schöner, dass diese Serie beendet ist. Die Austria hat auch hier ihre Chancen gehabt, wir hatten unsere. Ein bisserl Glück gehört immer dazu. Heute waren wir aber der verdiente Sieger."
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