Neue Zukunftspläne

Umstrittener Obmann nimmt den Hut

Kärnten
04.09.2009 13:22
Der umstrittene geschäftsführende Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf Dieter Ressenig, ist zurückgetreten. Er soll an der Absage des Ulrichsberg-Treffens hauptverantwortlich sein. Derzeit führt Engelbert Tautscher die Geschäfte des Vereins - und laut seiner Ankündigung wird es das Ulrichsbergtreffen in der bisherigen Form nicht mehr geben. Die Feier soll künftig im Tal durchgeführt werden, etwa in Form einer Friedenswallfahrt.

Der nun zurückgetretene Ulrichsberg-Obmann Ressenig war Auslöser einer heftigen Debatte, die zur Absage des Treffens geführt hatte. Als nämlich bekannt wurde, dass er via Internet NS-Kriegsmaterialen zum Verkauf angeboten haben soll, sagte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) im Zuge der Diskussion die Unterstützung des Bundesheers ab - danach wurde auch die Veranstaltung abgesagt.

Ganz ausgelassen wird das Treffen am Ulrichsberg im Jahr 2009 übrigens doch nicht. Die Kärntner FPÖ wird am ursprünglich geplanten Termin (20. September) eine eigene Gedenkfeier abhalten.
 
Man werde "mit einigen Freunden" zur Gedenkstätte marschieren und dort einen Kranz niederlegen, erklärten der interimistische Landesparteiobmann Harald Jannach und sein Vorgänger Franz Schwager am Donnerstag.

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