Seit die Verwaltung des Ufers von der Stadt Wien auf den Bund, genauer auf die "Via Donau", übergegangen ist, wurde die Miete massiv erhöht. Von 35 Euro auf 1.800 Euro. "Wir bezahlen das nicht", so "Agora"-Gründer Peter Contra. Ein Gerichtsprozess ist anhängig. Das Urteil wird für den Herbst erwartet.
Contra glaubt sich im Recht. "Ein Gutachter der Stadt hat festgestellt, dass der Uferbereich eine Verkehrsfläche ist, für die überhaupt keine Miete verrechnet werden darf." Ob das die Richterin genauso sieht, wird sich weisen. Bei der "Via Donau" war urlaubsbedingt niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
"Die Agora ist eine Bereicherung für ganz Wien"
Künstlerin Jutta Winkler hofft auf eine Einigung, mit der beide Seiten leben können. "Die Agora ist eine Bereicherung für ganz Wien. Viele Touristen, die uns vom Schiff aus sehen, sprechen uns an. So was darf man nicht sterben lassen."
Am 29. August, 16.30 Uhr, gibt die "Agora" ihr Schlussfest. "Wir haben den Standplatz von Altbürgermeister Helmut Zilk erhalten und wollen die nächsten Jahre bleiben. Wir kämpfen das durch", wettert Contra. Seit 1988 gibt es die "Agora" am Donaukanal.
von Alex Schönherr, Kronen ZeitungS
Symbolbild
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