Bei Romana Schurian (Foto) gefällt es dem Vieh scheinbar besonders gut. Bereits mehrmals bekam es die 81-Jährige zu Gesicht: „Von mir aus kann es immer kommen, doch meinen Salat soll es gefälligst in Ruhe lassen“, schmunzelt die Pensionistin. „Es taucht auf, streunt im Garten herum und verschwindet wieder“, schildert Ehemann Franz Schurian (80) die Begegnungen.
Mit Katze angefreundet
Das Schwein wird als freundlich beschrieben, spitzt sogar die Ohren, wenn man es ruft und nähert sich auf gut zwei Meter an. Mit der Hauskatze der Schurians versteht sich das Borstenvieh auch schon gut, laufen die beiden doch oft zusammen in den Wald.
Feinschmecker
Manchmal kommt es sogar schon zeitig um sieben Uhr früh. „Unser Salat dürfte dem Vieh wohl gut schmecken, so oft wie es uns besucht“, erzählt der 80-Jährige weiter. Kurios: Normales Schweinefutter frisst das Tier nicht, offenbar handelt es sich wohl um einen Feinschmecker.
Bei einer weiteren Lendorferin findet das schwarz-weiß gefleckte Borstenvieh andere Kost: „Mein Fallobst verspeist das Tier gern“, so Karoline Süssenbacher-Sabitzer. Auch auf dem Misthaufen sucht das „Phantom“ oft nach Fressbarem, ehe es wieder verschwindet.
Rätsel um Besitzer
Warum das etwa 120 Kilogramm schwere Tier immer noch niemanden abzugehen scheint, ist Einheimischen und Polizei unklar.
von Jan Scherwitzl „Kärntner Krone“
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