Geisterhaus

Noch immer kein Leben hinter der Fassade

Kärnten
12.08.2009 17:14
Seit fast drei Jahren bietet sich dem Auge in der Klagenfurter Karfreitstraße ein düsterer Anblick: Eine Fassade (siehe Bild) steht völlig frei, wird bereits wegen Einsturzgefahr gestützt, und wartet noch immer auf den oft verschobenen Baubeginn. Ab Herbst sollen dort nun endlich Eigentumswohnungen, Geschäfte und eine Tiefgarage entstehen.

Die Besitzer wechselten, die Verzögerungen stellen die denkmalgeschützte Fassade aus dem 19. Jahrhundert auf eine harte Probe. „Wohnbau in Kärnten“, kurz WobiK, eine Tochter der Wiener CPI-Immobilien-Gruppe, will hinter der historischen Hülle gegenüber dem Dom wieder für Leben sorgen.

Keine Arbeiter in Sicht
Die Baubewilligung ist da – für zwölf 60 bis 150 Quadratmeter große Eigentumswohnungen, zwei Geschäfte und eine Tiefgarage. Doch hinter der mittlerweile aufgezogenen Stoffbahn sind immer noch keine Arbeiter zu sehen.

„Wir wollen noch heuer mit Vorarbeiten beginnen, im nächsten Frühling ist intensiver Baubeginn. Eventuell können im Herbst 2010 schon die ersten Eigentümer – es gibt schon einige Vormerkungen – einziehen“, so Ernst Kreihsler von WobiK.

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