Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist die Toilettensuche derzeit besonders schwierig, da die öffentlichen Anlagen auch noch schwer zu erreichen sind – wie etwa jene am Domplatz oder in der Lindwurmgarage. Auch Hinweise über Öffnungszeiten, Wickeltische oder barrierefreie WC-Anlagen sucht man meist vergeblich.
Wer am Sonntag oder Feiertag das WC aufsucht, hat außerdem Pech, denn alle öffentlichen Anlagen stehen nur dann zur Verfügung, wenn ein Lokal nebenan geöffnet hat. Grund dafür sind die hohen Kosten für das Reinigungspersonal.
Gemeinderat Reinhold Gasper kennt das Problem und kämpft schon lange für mehr Toiletten und eine bessere Beschilderung: „Geeignet wären die Büroanlagen in der Pernhartgasse, man müsste nur ein paar Büros aussiedeln.“
Stadtrat Peter Steinkellner hat andere Ideen: „Eine neuwertige Anlage, wie jene in Welzenegg, ist in Verhandlung; die Kosten belaufen sich auf rund 70.000 Éuro.“ Der Standort wäre im Umfeld des Neuen Platzes.
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