Das Landesjugendheim in Görtschach bei Ferlach hat bereits vor Jahren für negative Schlagzeilen gesorgt – damals soll es dort zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Sogar der Landtag hat sich mehrmals mit den Problemen im Heim beschäftigt. Viel wurde verbessert und erneuert. Doch eines der "Problemkinder" sorgt jetzt für Empörung.
Um 4.000 Euro quer durch Europa
Der Zögling soll mehrmals gewalttätig gegenüber seinen Betreuern geworden sein. Als „Therapie“ darf er, so Eltern anderer Kinder, eine betreute, ausgedehnte Zugreise – kreuz und quer durch Europa – unternehmen. Kolportierte Kosten: 4.000 Euro.
Das Sozialreferat des Landes war darüber nicht informiert. Siegfried Jost, zuständig für Soziales im Referat: „Alle anderen Anträge auf solche gruppendynamische Auslandsreisen wurden bereits abgelehnt.“ Soziallandesrat Christian Ragger hat nun per Weisung festgelegt, dass Therapien in Kärnten stattfinden müssen.
Symbolbild
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