Im Wohnort des betroffenen Paares wird schon länger geredet: Dass es zwischen den beiden nicht mehr passe und dass es zwischen ihr und seinen Verwandten Wickel gäbe. Die Frau ist nicht nur vor ihrem ehemaligen Lebensgefährten, sondern wohl auch vor dem Gerede geflüchtet – in einem Kärntner Frauenhaus werden sie und die drei Kinder, die nach der Wahnsinnstat des Vaters natürlich völlig verstört sind, betreut.
Der Tatverdächtige befindet sich nach einem Teilgeständnis und auch dank der Intervention des Opfers für eine Therapie auf freiem Fuß, darf sich seiner Familie derzeit aber nicht nähern, bis nicht alle Vorwürfe im Gerichtsverfahren aufgeklärt worden ist.
Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt bereitet ja bereits die Anklage gegen den 39-Jährigen vor: Er soll die Mutter seiner Kinder brutal entführt und über einer 300 Meter steilen Felswand am Dobratsch um ihr Leben betteln lassen haben, minutenlang den Tod vor Augen.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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