Harnisch (SP) bezieht sich dabei auf eine Aussage seines Gemeindevorstands - Kollegen Christian Poglitsch, der für die VP im Landtag sitzt. Poglitsch hat mit dem Innenministerium telefoniert: "Dort hat man mir gesagt, dass das für 50 Personen geeignete Paul Springer-Heim viel zu klein wäre. Im Vergleich mit dem bestehenden Lager Traiskirchen ist dann die Zahl von 400 bis 600 Flüchtlingen gefallen."
Außerdem sei ihm versichert worden, dass Finkenstein vom Ministerium nie als Standort in Betracht gezogen worden sei, so Poglitsch. Dort heißt es: "Wir sind noch beim Erheben der Fakten, welche Infrastruktur gebraucht wird."
Inzwischen gibt es auch den Vorschlag, eine der leerstehenden Grenzkontrollstellen zu Slowenien - etwa beim Karawankentunnel - für ein Flüchtlingslager zu adaptieren.
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.