Standort gesucht

Finkenstein wäre für das Aufnahmelager zu klein

Kärnten
17.04.2009 19:47
Wende in der Diskussion um ein geplantes "Auffanglager Süd" in Kärnten: Das als Standort ins Spiel gebrachte Sepp Springer-Heim in Finkenstein wäre laut Bürgermeister Walter Harnisch viel zu klein. Er will erfahren haben, dass bis zu 600 Personen untergebracht werden sollen: "Da ist nur eine aufgelassene Kaserne geeignet."

Harnisch (SP) bezieht sich dabei auf eine Aussage seines Gemeindevorstands - Kollegen Christian Poglitsch, der für die VP im Landtag sitzt. Poglitsch hat mit dem Innenministerium telefoniert: "Dort hat man mir gesagt, dass das für 50 Personen geeignete Paul Springer-Heim viel zu klein wäre. Im Vergleich mit dem bestehenden Lager Traiskirchen ist dann die Zahl von 400 bis 600 Flüchtlingen gefallen." 

Außerdem sei ihm versichert worden, dass Finkenstein vom Ministerium nie als Standort in Betracht gezogen worden sei, so Poglitsch. Dort heißt es: "Wir sind noch beim Erheben der Fakten, welche Infrastruktur gebraucht wird." 

Inzwischen gibt es auch den Vorschlag, eine der leerstehenden Grenzkontrollstellen zu Slowenien - etwa beim Karawankentunnel - für ein Flüchtlingslager zu adaptieren. 

von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
Symbolbild

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