Flüssigseife, Papier, Eisen, Farbe - alles wurde nach den Coups auf dem Schwarzmarkt weiterverkauft. Und zwar tonnenweise. "Nur auf einer Riesenladung WC-Enten blieben sie sitzen", schmunzelt Niederösterreichs Sicherheitsdirektor Franz Prucher. Die bulgarische Bande schlitzte insgesamt bei elf parkenden Lkw die Planen auf und stahl die Ladung - und das stets, wenn die Chauffeure schliefen.
Die zweite zerschlagene Bande - bestehend aus zwei Österreichern und drei Ungarn im Alter von 37 bis 55 Jahren - hat insgesamt 13 Sattelanhänger und ein Zugfahrzeug gestohlen. Die Spur ihrer Beutezüge zieht sich von Wien über Niederösterreich nach Kroatisch Gedersdorf im Burgenland bis in die Steiermark. Die Täter wurden durch Teamwork der heimischen Behörden mit jenen aus Ungarn gefasst.
Von Mark Perry und Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung, und krone.at
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.