Die Schülerin der HBLA Lentia in Linz-Urfahr hatte am Mittwoch im Unterricht über starke Kopfschmerzen geklagt und die Schulärztin aufgesucht. Diese habe die 16-Jährige laut dem Schuldirektor untersucht - auch auf Meningitis hin -, aber keine Anhaltspunkte dafür gefunden.
Auf dem Heimweg nach Vöcklabruck war das Mädchen dann zusammengebrochen und ins Spital eingeliefert worden, wo die Infektion festgestellt wurde. An ihre geschockten Kollegen und Lehrer wurden bereits am Donnerstag prophylaktisch Antibiotika verteilt. Die Patientin habe innerhalb kürzester Zeit eine so massive Hirnschwellung bekommen, dass man chancenlos gewesen sei, erklärte der Ärztliche Leiter der Linzer Landesnervenklinik, Werner Schöny.
Nur bei schneller Behandlung hat man eine Chance
Die anfänglichen Symptome der Meningitis sind der Grippe sehr ähnlich und werden daher von Laien selten als viel gefährlichere Krankheit erkannt. Nur bei schneller Behandlung ist eine Chance auf Heilung gegeben. Die Übertragung erfolgt per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch.
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