Nach einem kurzen Videobriefing von Gil Grissom, dem Chef der Serientruppe, teilen sich die Besucher in drei Gruppen auf. Diese haben je zehn Minuten Zeit, an einem der naturalistisch aufgebauten Tatorte zu ermitteln - der Crime Scene Investigation (CSI). Beobachtungen werden dabei in die eigens ausgegebenen Akten eingetragen.
DNA-Analyse und virtuelle Autopsie
Als zweite Station folgt das Labor. Hier können Fingerabdrücke genommen, ein Fahrzeugkofferraum auf Blutspritzer untersucht, Schmeißfliegenlarven aus der Leiche unter die Lupe genommen und DNA-Analysen durchgeführt werden. An den meisten Stationen stehen Mikroskope und Computer zur Verfügung, aber auch eine virtuelle Autopsie mit dem Serien-Gerichtsmediziner Albert Robbins steht auf dem Programm - auf Wunsch auch in der englischen Originalsprache.
Bilder zur Ausstellung findest du in der Infobox!
Zum Abschluss tragen die Teilnehmer ihre Erkenntnisse am Computer vor Grissom vor, der gegebenenfalls empfiehlt, einzelne Stationen erneut aufzusuchen, bis der wahre Täter ermittelt ist. "Der durchschnittliche Europäer dürfte aber keine Probleme mit der Lösung haben", zeigte sich Produzent Christoph Rahofer zuversichtlich. Rahofer zeichnete mit seiner Firma EMS Exhibits bereits für andere Shows wie "Tutanchamun und die Welt der Pharaonen" oder "Die Barbie Story" verantwortlich. Für "CSI" kooperiert man mit zahlreichen US-amerikanischen Museen und Wissenschaftsfonds.
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Wolfgang Haupt, Leiter der Kriminaldirektion 3 im Landespolizeikommando Wien, hofft, dass durch die Ausstellung junge Menschen für den Polizeidienst begeistert werden. Schließlich entspreche die Schau durchaus in vielen Punkten der Realität - mit einem wesentlichen Unterschied: "In Wirklichkeit haben wir viel mehr Zeit. Ich habe manchmal das Gefühl, in der Serie machen die alles gleichzeitig."
Eine Million Besucher in den USA
In den USA besuchte seit Mai 2007 bereits eine Million Menschen die Schau. In Wien hat das kriminaltechnische Meisterstück am Riesenradplatz im 1.200 Quadratmeter großen "Vienna Ballroom" seine Heimat gefunden. Fixiert ist die Schau bis Ende Februar, wobei man die Option für eine Verlängerung habe, sollte die Ausstellung ein Erfolg werden.
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