32 Glock-Pistolen, eine israelische Uzi-Maschinenpistole, Revolver und einige Maschinengewehrteile sowie -läufe konnten Kripo-Ermittler und Spezialisten des LVT, also des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, sicherstellen.
"Bei den Waffen und den Waffenteilen waren die Seriennummern feinsäuberlich herausgeschliffen, wohl um deren Herkunft besser zu verschleiern", berichtet ein Polizist. Die Ermittler vermuten, dass die Waffen einem Ferlacher Waffenhändler gehören, der ins Visier der Polizeibehörden geraten war.
"Deko-Waffen"
Wie berichtet, werden der Ferlacher und ein weiterer Mann verdächtigt, rund 150 "entschärfte" Glock-Pistolen als Sammlerstücke nach Deutschland verkauft zu haben. Der Haken daran: Ohne viel fachliches Können und Wissen sollen diese sogenannten "Deko-Waffen" rasch wieder voll funktionsfähig gemacht werden.
Waffen möglicherweise von Händler versteckt
"Es kann ja sein, dass der Waffenhändler vor der großen Hausdurchsuchung von jemandem gewarnt wurde und daher die Waffen verpackt in der Drau versteckt hatte", mutmaßen jetzt die Ermittler.
Pakete an Wasseroberfläche geschwemmt
Mit dem anhaltenden Regenwetter dürften die Täter nicht gerechnet haben, denn durch die Hochwasser führende Drau wurden die Pakete vom Grund des Flusses nach oben geschwemmt.
Von Hannes Wallner, Kärntner Krone
Symbolbild
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