"Ich bin überzeugt, dass es klüger ist, zuerst die Landtagswahl und danach die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen durchzuführen", meint der designierte BZÖ-Obmann Uwe Scheuch: "Für die Leute ist es einfacher, getrennt zu wählen."
SP und Grüne für gemeinsamen Wahltermin
"Die Leute sind durchaus imstande, ihr Kreuzl bei drei verschiedenen Listen zu machen", glaubt dagegen SP-Chef Reinhart Rohr. "Was die Salzburger können, können die Kärntner auch." Er verweist darauf, dass ein gemeinsamer Wahltermin rund eine Million Euro einsparen würde. Dieses Argument kommt auch von den Grünen. Sprecher Rolf Holub: "Ein zusätzlicher Wahltermin kostet mehr und verlängert den Wahlkampf."
Bessere Wahlchancen
Beide Parteien rechnen sich von einer Zusammenlegung bessere Wahlchancen aus. Sowohl SP wie Grüne sind auf Gemeindeebene stärker vertreten und hoffen so auf eine höhere Wahlbeteiligung.
Wahlexperte für Trennung
Wahlexperte Herbert Hauptmann von der Landesregierung ist aus technischen Überlegungen für getrennte Wahlen: "Das Wahlergebnis gibt es sonst sicher nicht vor 22 Uhr."
von Waltraud Dengel, Kärntner Krone
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