Muren, weggerissene Brücken, Überflutungen, Hagel, Sturm, Blitze - der 15. August war wohl der verheerendste Unwettertag des ganzen Sommers. Überhaupt wartete dieser oft mit kräftigen, intensiven Gewittern auf. Wetterexperte Franz Stockinger: "Sind die Temperaturen hoch, sammelt sich in den Gewitterwolken mehr Wasserdampf. Entlädt sich dieser, dann kommt es rasch zu Überschwemmungen."
Und die Temperaturen waren hoch: Schon in den letzten zehn Junitagen kletterte die Quecksilbersäule auf über 30 Grad. Und nach einem eher "normalen" Juli herrschte auch im August wieder eine Woche lang brütende Hitze. Was in den abgelaufenen drei Monaten noch auffiel: "Weil die Nächte sehr oft ziemlich bewölkt waren, sind die Temperaturen nicht so gefallen wie man es gewohnt ist. Daher hatte man über eine lange Zeit den Eindruck als wäre es sehr heiß."
Insgesamt gab es 18 Niederschlagstage. Der Meterologe kennt die Ursache dafür, dass sich Regen und Sonne so oft abgewechselt haben: "Irgendwie konnte sich das Hoch über den Azoren nicht stabilisieren." Das hatte wiederum zur Folge, dass es weniger Gelegenheit zum Baden gab als in anderen Sommern.
Apropos Temperaturen: Die steigen - wohl wegen des Klimawandels - seit Jahren stetig an.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.