Alarmierend

Immer mehr Kärntner von Pillen abhängig

Kärnten
29.08.2008 17:17
Experten schlagen Alarm: Mehr als 7.000 Kärntner können ihren Lebensalltag nicht ohne Medikamente bewältigen. Beruhigungs- und Schlafmittel treiben die Menschen in die Sucht. Vor allem junge Mädchen sind gefährdet, sie treibt der Schlankheitswahn in die Abhängigkeit. Zum gefährdeten Personenkreis zählen aber auch alte Menschen.

Stress in der Arbeit oder Schule: Da greifen immer mehr in die Pillendose. Barbara Drobesch-Binter von der Landessuchtprävention: "Der steigende Leistungsdruck ist auch Grund, warum immer mehr Menschen von der Abhängigkeit betroffen sind." Schon bei jeder Kleinigkeit wird sofort zur Tablette gegriffen. Besonders gefährdet sind Jugendliche. Drobesch-Binter: "Vor allem Mädchen experimentieren gern. Und durch den Schlankheitswahn fühlen sich einige gezwungen, ihren Körper den Magermodels anzupassen". 

Sie kaufen Appetitzügler und Beruhigungsmittel. Das Internet bietet sich dabei als idealer Markt an. "Die Betroffenen sind bei der Beschaffung der Medikamente überhaupt sehr gefinkelt", warnt die Expertin." Viele betreiben ein richtiges Ärzte-Shopping. Wenn ihr Arzt nicht das verschreibt, was sie wollen, rennen sie von einer Praxis zur anderen und lassen sich Rezepte ausstellen."

von Katja Auer, Kärntner Krone und www.kaerntnerkrone.at

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