Di, 13. November 2018

Hurrikan "Gustav"

04.09.2008 15:32

Einwohner kehren nach New Orleans zurück

Drei Tage nach der Massenflucht vor Hurrikan "Gustav" sind die Einwohner von New Orleans am Mittwoch wieder in ihre Stadt zurückgekehrt. Bürgermeister Ray Nagin sagte nach Angaben von US-Medien, alle Straßensperren seien aufgehoben. Insgesamt hatten 1,9 Millionen Menschen die Gefahrenzone am Sonntag verlassen. Zunächst hatten die Behörden erst ab Donnerstag eine Rückkehr erlauben wollen. Offensichtlich hat der steigende Ärger unter den Einwohnern, die durch Straßensperren an der Rückkehr in ihre Häuser gehindert wurden, die Behörden zu einer Änderung ihres Terminplans gedrängt. In einigen Teilen Louisianas gab es lange Autoschlangen, weil viele schnell wieder nach Hause wollten.

Zugleich gab es erste Schätzungen über das Ausmaß der Schäden. US-Versicherungen gehen von bis zu zehn Milliarden Dollar (6,9 Milliarden Euro) Schäden durch "Gustav" aus, berichtete der TV-Sender CNN. Bei der Katastrophe durch den Hurrikan "Katrina" vor drei Jahren seien es mehr als 40 Milliarden Dollar gewesen. Nach ersten Hinweisen der Nationalgarde hat "Gustav" etwa ein Zehntel der Schäden angerichtet wie der Hurrikan "Katrina". So habe der Sturm in den vergangenen Tagen etwa 25.000 Häuserdächer beschädigt, vor drei Jahren seien es mehr als 200.000 gewesen.

"Hanna" trifft am Freitag auf US-Küste
Doch für Entwarnung ist es noch zu früh: Der nächste Wirbelsturm, "Hanna", bewegte sich am Mittwoch mit einem Durchmesser von mehr als 700 Kilometern in Richtung Nord-Haiti. Für die Bahamas und den Norden der Dominikanischen Republik gab es Hurrikan-Warnungen. Meteorologen rechneten damit, dass "Hanna" möglicherweise am Freitag auf die Küsten der US-Bundesstaaten Florida oder South Carolina treffen könnte. Hier warnten Behörden bereits vor sogenannten Unterströmungen, die Badende auf das offene Meer ziehen könnten.

Mehr zu Hurrikan "Hanna" findest du in der Infobox!

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