Austria-Wien-Trainer Karl Daxbacher hatte die Spielweise von Bundesliga-Aufsteiger Superfund Kapfenberg hart kritisiert: "Teilweise ist das Kapfenberger Spiel bewusst auf Verletzung ausgelegt, auf die totale Einschüchterung des Gegners", meinte Daxbacher auf einer Pressekonferenz. "Eine gewisse Berufs-Ethik gehört schon dazu."
Das Thema Kapfenberg war auf den Tisch gekommen, weil die Steirer gegen den Austria-Gegner vom 10. August, Red Bull Salzburg, daheim überraschend ein 1:1 erreicht hatten. "Wir müssen wie Kapfenberg viel Einsatz und Laufarbeit zeigen. Aber wir werden den Gegnern nicht in die Füße reinspringen. Das will ich nicht, und das machen auch meine Spieler nicht. Wir wollen uns spielerischer Mittel bedienen, denn bei uns ist schon mehr spielerische Klasse als bei Kapfenberg vorhanden", betonte Daxbacher zu den Unterschieden zwischen seiner Austria und der Truppe von Kapfenberg-Coach Werner Gregoritsch.
Kapfenbergs Rauscher fällt bis zu drei Monate aus
Schlechte Nachrichten gab es für die Steirer aus dem eigenen Spielerlager. Andreas Rauscher fällt wegen einer Halswirbelverletzung zwei bis drei Monate aus, Arno Kozelsky muss aufgrund einer Zerrung im oberen und unteren Sprunggelenk zwei bis drei Wochen pausieren.
Daniel Beichler verlängert bei Sturm Graz um zwei Jahre
Sturm Graz hat zwei Tage vor dem UEFA-Cup-Qualifikationsspiel gegen den FC Zürich den Vertrag mit seinem Spieler Daniel Beichler um zwei Jahre (plus Option für eine weitere Saison) verlängert. Der 19-jährige ÖFB-U20-Teamspieler hat in den ersten sechs Bundesligarunden zwei Treffer erzielt.
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