Die beiden Mädchen aus Apulien hatten sich auf Einladung ihres Onkels, der in Vorarlberg arbeitet, im Ländle aufgehalten. Als auch der nunmehr Verdächtige ankündigte, nach Vorarlberg zu kommen, bekamen sie es plötzlich mit der Angst zu tun. Sie vertrauten ihrem Onkel an, dass sie der Mann - zuerst hieß es, er sei ihr Vater, was die Polizei später dementierte - jahrelang vergewaltigt habe. Nachdem der Onkel Anzeige erstattet hatte, wurden die Vorarlberger Sicherheitsbehörden aktiv.
Verdächtiger läuft frei in Vorarlberg herum
"Wir haben sämtliche Abklärungen vorgenommen, die Vorwürfe bestehen", sagte Marent. Der beschuldigte Mann halte sich jedoch weiterhin auf freiem Fuß in Vorarlberg auf. Da der mutmaßliche Täter nicht über die österreichische Staatsbürgerschaft verfüge und die angezeigten Übergriffe im Ausland verübt wurden, sei die österreichische Justiz nicht zuständig. Man habe über Interpol Kontakt mit den italienischen Behörden aufgenommen und warte nun auf deren Reaktion, so der Sicherheitsdirektor.
Foto: gestellte Szene










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