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10.12.2016 - 19:37
Schon eine Packung Kaugummi im Koffer kann bei der Einreise teuer kommen - zumindest in Singapur.
Foto: thinkstockphotos.de

Das sind die schrägsten Einfuhrverbote der Welt

08.08.2016, 16:55

Feuerzeuge, Kaugummis, Überraschungseier, Modellflugzeuge oder Honig - alles in verschiedenen Ländern bei der Einreise verboten. Wer diese Sachen in den Urlaub mitnimmt, muss teilweise mit strengen Strafen und Zollgebühren rechnen. Wir haben für heimische Globetrotter die merkwürdigsten Einfuhrbestimmungen gesammelt.

Beginnen wir im hohen Norden, in Island! Wer dort mit Angel- oder Reitausrüstung einreist, könnte eine böse Überraschung erleben. Denn wenn Rute und Co. zuvor schon einmal benutzt und nicht desinfiziert wurden - verlangt wird ein gültiges Reinigungszertifikat -, muss die Ausrüstung an Ort und Stelle auf eigene Kosten gesäubert werden.

Kuriosum in Indien: Modellflugzeuge müssen daheim bleiben. Die Behörden befürchten nämlich, dass die fremden kleinen Flieger den Funk der nationalen Sicherheitsdienste stören könnten.

Im Gepäck von Australien-Touristen sind Feuerzeuge verboten: Einfuhr nur mit schriftlicher Erlaubnis!

Der Flughafen von Sydney
Foto: DEAN LEWINS/EPA/picturedesk.com

Auf sein Lieblingsparfüm sollte verzichten, wer nach Madagaskar kommt: Für die Einfuhr der Düfte werden hohe Gebühren verrechnet.

Selbst das beliebte Urlaubsland Italien hat so seine seltsamen Bestimmungen: Dort darf eingeführtes Spielzeug nur aus Holz sein!

Ungemach droht - wegen der möglichen Erstickungsgefahr - außerdem bei der Einfuhr von Überraschungseiern in die USA! Auch Absinth ist bei Strafe verboten. Amerika- Reisende wissen: Mit den Behörden der Vereinigten Staaten ist nicht zu spaßen.

Um bei Lebensmitteln zu bleiben: Neuseeland verbietet die Mitnahme von Bienen und Honig, Peru Vitaminzusätze, und Israel erlaubt maximal ein Kilo Gewürze.

Bleibt Singapur: Dort haben Touristen ihre liebe Not mit Kaugummis. Ihre Einfuhr ist verboten - und im Land selbst dürften sie nur auf ärztliches Rezept gekauft werden.

08.08.2016, 16:55
Mark Perry, Kronen Zeitung
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