Ferrari-Pilot Carlos Sainz hat seinen vierten Platz beim Formel-1-Rennen in Miami nachträglich verloren. Dem Spanier wurde eine Zeitstrafe von fünf Sekunden aufgebrummt, damit fiel er auf den fünften Rang zurück. Es sei generell ein aggressives Rennen gewesen, dem habe er sich nicht entziehen können, so der 29-Jährige.
Das Rennergebnis von Miami wurde nachträglich nochmal geändert. Nach einer Zeitstrafe gegen Sainz wurde der Spanier noch von Sergio Perez überholt und liegt jetzt auf dem fünften Platz. Die Kommissare sahen in Sainz den Hauptschuldigen für eine Kollision, bei der der McLaren von Oscar Piastri beschädigt wurde.
Sainz nahm die Entscheidung zur Kenntnis und schilderte seine Sicht der Dinge. Es sei ein hartes und aggressives Rennwochenende gewesen. „Dann dachte ich mir, wenn wir schon so fahren, dann muss ich es auch tun, und das habe ich getan“, so der 29-Jährige und weiter: „Mir wurde klar, dass es an der Zeit war, aggressiv zu sein, denn heute waren alle sehr aggressiv.“
„Hätte gewinnen können“
Auf Vorwürfe, Spanier würden in der Formel 1 diskriminiert, wie es Fernando Alonso zuletzt beklagte, wollte sich Sainz nicht einlassen: „Ich äußere mich nicht zu Nationalitäten, sondern nur zu Konstanz und Inkonstanz.“ Am Ende habe in Miami generell das Glück gefehlt. Auch das Safety-Car sei zum ungünstigsten Zeitpunkt gekommen, so der Spanier: „Ich bin frustriert, weil wir vor dem Boxenstopp vor Norris waren, und wenn wir nur eine Runde länger draußen geblieben wären, dann hätten wir das Rennen auch gewinnen können.“
Allerdings freut sich Sainz auch für seinen ehemaligen Teamkollegen: „Lando hat den Sieg jetzt schon seit vielen Jahren verdient, weil er auf einem exzellenten Niveau fährt.“ Eine Brise Glück gehöre immer dazu, aber diese hätte sich der Brite auch hart erarbeitet.
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