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26.09.2016 - 07:26
Foto: twitter.com/wolfcat, j_hutch, pandymonium01

Australischer Minister blamiert sich mit Zensur

06.05.2016, 16:57

Er wollte ein peinliches Foto von sich verschwinden lassen, doch mit seinem Wunsch hat der australische Immigrationsminister Peter Dutton genau das Gegenteil erreicht: Das Bild verbreitete sich in Windeseile im Internet und die Nutzer überbieten sich seither in Kreativität bei seiner "Verschönerung".

Der australische Fotograf Alex Ellinghausen nahm das Bild am Dienstag auf, als Peter Dutton vor die Presse trat. Stephanie Peatling, eine Kollegin Ellinghausens, verbreitete das zugegebenermaßen wenig schmeichelhafte Foto des Politikers auf Twitter mit der Bemerkung "Iiih".

Daraufhin erhielt Peatling einen Anruf aus Duttons Büro: Sie solle das "unvorteilhafte" Bild entfernen. "Ich habe nicht die Zeit, mit denen zu streiten", erklärte Peatling auf Twitter, daher sei sie der Bitte nachgekommen. Doch so einfach machte das Internet es dem eitlen Minister natürlich nicht. Nicht einmal 20 Minuten später verbreitete ein Nutzer einen Screenshot mit der Frage, ob sie diesen Tweet gelöscht habe, und dem Nachsatz: "Das ist in Ordnung, ich habe eine Kopie und ich teile sie gern weit und breit."

Von da an hatte der Minister endgültig verloren, denn die Internetnutzer haben natürlich eine diebische Freude daran, das Bild weiter zu "verschönern". So wurde Dutton unter anderem schon in Hannibal Lecter, Batmans Gegenspieler Bane und einen "Star Wars"- Bösewicht verwandelt.

Gleichzeitig kommen Erinnerungen an ein Foto aus dem Jahr 2013 hoch, als die PR- Agentur von Sängerin Beyonce ein unvorteilhaftes Bild verschwinden lassen wollte - als Resultat gibt's nun diese Verbindung:

Das Phänomen ist übrigens als Streisand- Effekt bekannt: Barbara Streisand verklagte 2003 eine Website erfolglos auf 50 Millionen Dollar, weil ihr Haus auf einem von 12.000 Fotos der Küste Kaliforniens zu sehen war. Das wäre wohl nie aufgefallen, hätte die Sängerin nicht versucht, das Bild entfernen zu lassen. So aber wurde es massenhaft geteilt und weithin bekannt.

06.05.2016, 16:57
bge, krone.at
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