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08.12.2016 - 18:40
Foto: Microsoft / Video: YouTube

Ausprobiert: "Xbox SmartGlass" im Praxistest

29.10.2012, 13:31
Eine Plattform für verschiedenste Geräte – diese Vision verfolgt Microsoft mit Windows 8. Mit dem Betriebssystem hat der Softwarekonzern den Grundstein dafür gelegt und die Benutzeroberflächen von PCs und Tablets, Smartphones und seiner Videospielkonsole Xbox 360 vereinheitlicht. Als Bindeglied zwischen den Geräten soll Xbox SmartGlass fungieren. krone.at hat die kostenlose Anwendung ausprobiert.

Xbox SmartGlass ist kostenlos für Windows 8, Windows Phone sowie seit Kurzem auch für Googles Android  erhältlich. Eine Anwendung für Apples iPhone soll folgen. Einmal installiert, ermöglicht SmartGlass den Zugriff von einem entsprechenden Gerät – in unserem Test ein Windows Phone - über das Internet auf die Xbox 360. Das mag zunächst wenig sinnvoll erscheinen – wozu gibt es schließlich einen Controller? Doch spätestens beim Aufrufen des neuen Internet Explorer 10 auf der Konsole werden die Vorzüge deutlich. Denn mit der Touch- Oberfläche navigiert es sich nicht nur leichter über das Xbox- Dashboard, es tippt sich auch schneller.

Statt also wie bislang auf eine externe Tastatur zurückgreifen, um etwa die URL einer Website einzugeben oder ein Status- Update auf Facebook über die Konsole abzusetzen, genügt der Griff zum Smartphone und dessen virtueller Tastatur. Auch Multitouch- Gesten werden unterstützt, sodass Nutzer beispielsweise durch Spreizen zweier Finger auf der Touch- Oberfläche ihres Geräts die Ansicht auf dem Fernsehbildschirm verändern können – und das nahezu verzögerungsfrei.

Smartphone und Tablet als Zusatz- Bildschirm

Zugegeben: Entsprechende Funktionen bieten Hersteller wie Samsung mit eigenen Apps für ihre SmartTV- Fernsehgeräte inzwischen auch. Xbox SmartGlass geht aber noch einen Schritt weiter, indem es den Smartphone- Bildschirm bei der Wiedergabe von Musik oder Filmen auf der Xbox um zusätzliche Informationen etwa zu Künstlern und deren Alben bzw. Schauspielern, Drehorten und dergleichen anreichert – und zwar synchron, sofern von den Musiklabels und Filmstudios entsprechend aufbereitet. In der Praxis bedeutet dies: Erscheint ein neues Gesicht auf dem TV- Bildschirm, spuckt SmartGlass dazu passend auf dem Smartphone etwa Name und Biografie des Schauspielers aus – ohne dass der Nutzer dafür wie bislang Google oder die App der Filmdatenbank IMDB bemühen müsste.

Neue Anwendungsmöglichkeiten beim Spielen

Doch auch beim Spielen eröffnet SmartGlass neue Anwendungsszenarien. Bereits erleben lässt sich dies in Microsofts aktuellem Tanzgame "Dance Central 3". Hier können Freunde, die gerade nicht tanzen, via SmartGlass Einfluss auf die Playlist nehmen und so bestimmen, zu welchem Song als nächstes getanzt werden soll, ohne das Spiel dafür zu unterbrechen. Im Arcade- Titel "Home Run Stars", einem Baseball- Game, können SmartGlass- Nutzer hingegen über ihr Smartphone- Display den Flugverlauf des Baseballs bestimmen, den der eigentliche Spieler dann zu treffen hat.

"Nahtlos- Streaming" auf allen Geräten

SmartGlass kann allerdings noch mehr, erlaubt es dem Anwender doch, Musik oder Filme von einem Gerät auf der Xbox bzw. dem TV- Bildschirm wiederzugeben und umgekehrt. Der praktische Nutzen dahinter: Wer sich etwa über die Konsole einen Film via Xbox Video (vormals Zune) heruntergeladen oder ausgeliehen hat, kann diesen unterbrechen und anschließend unterwegs auf einem anderen Gerät, in der Regel Tablet oder Notebook, fortsetzen. Gleiches gilt auch für Musik, die man beispielsweise mittels Microsofts neuem Musikdienst Xbox Music auf das Smartphone heruntergeladen hat, aber nun gerne über die große Surround- Anlage im Wohnzimmer, an die auch die Konsole angeschlossen ist, hören möchte.

Noch werden die neuen Möglichkeiten nicht von allen Anbietern unterstützt oder ausgereizt, sei es bei Spielen, Filmen oder Musik. Doch schon jetzt zeigt Microsoft mit SmartGlass auf, welche Annehmlichkeiten und Vorteile das vernetzte Wohnzimmer mit sich bringt.

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