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09.12.2016 - 11:54
Foto: dapd/Adam Berry

Panasonic steckt zwei Milliarden Euro in Konzernumbau

28.03.2013, 13:49
Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern Panasonic investiert in den kommenden Jahren rund zwei Milliarden Euro, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Vorstandschef Kazuhiro Tsuga kündigte am Donnerstag an, dem verlustbringenden Geschäft mit Flachbildschirmen weiter den Rücken zu kehren und sich mehr auf profitablere Sparten zu fokussieren. Ob die Umstrukturierung auch mit einem weiteren Arbeitsplatzabbau verbunden ist, ist noch unklar.

Panasonic werde verstärkt auf die Zulieferung für die Autoindustrie setzen, erklärte Tsuga. Der Konzern ist auch jenseits der Unterhaltungselektronik breit aufgestellt und fertigt etwa Batterien für Hybridautos, LED- Lampen, elektrische Zahnbürsten und Staubsauger. Tsuga zufolge sollen die 88 Geschäftsbereiche auf rund die Hälfte eingestampft und in vier Abteilungen zusammengefasst werden.

Panasonic ist mit seinen mehr als 300.000 Mitarbeitern Japans größter privatwirtschaftlicher Arbeitgeber. In den vergangenen zwei Jahren waren bereits rund 40.000 Stellen gestrichen worden. "Panasonic hat über Verkäufe gesprochen, aber ohne zudem auch Arbeiter zu entlassen, wird der Restrukturierungsplan nicht den nötigen Biss haben", sagte der Experte Makoto Kikuchi vom Vermögensverwalter Myojo.

Der Konzern steckt mitten im Umbau und hat in den vergangenen Monaten bereits eine Reihe von Verkäufen über die Bühne gebracht. Seit Jahren bereitet dem Konzern wie auch seinen einheimischen Konkurrenten Sony und Sharp besonders das Geschäft mit Flachbildschirmen Probleme.

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28.03.2013, 13:49
AG/red
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