Die Vereinbarung, die "gerade rechtzeitig zum Septemberbeginn erzielt worden ist", bedeutet für die Mitarbeiter, dass bis zu 60 Prozent der Arbeitszeit ausfallen kann, jedoch an mindestens zwei Tagen in der Woche gearbeitet werden muss. Wenn mehr Arbeit anfalle, werde diese auch abgerechnet. Diese Lösung sei unabhängig von einer etwaigen Vereinbarung hinsichtlich Arbeitsstiftung zu sehen, erklärte Paierl.
Ende Juni war vom Unternehmen verlautbart worden, dass die Werkschließung notwendig sei, da der Gesamtkonzern weltweit "mit massiven Überkapazitäten in seinen Produktionszentren konfrontiert" sei. Seit 2009 hätten sich die Auftragsbestände für die österreichische Produktion deutlich verschlechtert.