Die Story im neuesten Teil dreht sich um die Großmächte Osea und Yuktobania. Mit vereinten Kräften stellten sie sich dem Aggressor Belka entgegen und konnten ihn mit äußerster Anstrengung in seine Grenzen zurückdrängen. Der so unterlegene Staat sieht sein letztes Mittel in der Zündung einer Atombombe und der daraus resultierenden Zerstörung seines eigenem Territoriums.
15 friedliche Jahre später. Die Beziehungen der ehemaligen Siegermächte sind erkaltet. Yuktobania verhält sich zunehmend feindlich gegenüber seinen ehemaligen Verbündeten und startet schlussendlich sogar eine Angriff auf Osea.
Hier greift der Spieler ins Geschehen ein. Als Staffelführer Blaze geht er den Geschehnissen in 30 Missionen auf den Grund. Dabei stehen sage und schreibe 50 verschiedene Kampfjets zur Verfügung. Wie von Konami gewohnt wird die Vorgeschichte und auch die Zwischensequenzen mit opulenten, stimmigen Renderfilmen präsentiert.
Neben dem Kampagnen Modus existiert noch ein gut gelungener Trainingsmodus, der Neulinge Schritt für Schritt mit der Steuerung der Kampfjets vertraut macht. Schon nach kurzer Übungsphase beherrscht man seinen Flieger problemlos und versucht mit den zielsuchenden Raketen seine Gegner zur unfreiwilligen Landung zu zwingen. Sollten die, zugunsten des Spielflusses, unrealistisch vielen (meist über 50) zur Verfügung stehenden Geschosse verbraucht worden sein, steht noch das Bord-MG zur Verfügung. Für dessen erfolgreiche Bedienung benötigt der Pilot allerdings doch ein wenig mehr Fingerspitzengefühl.
Auftauchende Zwischengegner lassen sich mit einer der Spezialwaffen effektiv bekämpfen. Über das digitale Steuerkreuz können den Wingmen entsprechende Kommandos gegeben werden, um sich so etwa den Rücken freihalten zu lassen.Die Missionen sind dynamisch aufgebaut und sorgen während ihres Verlaufs für die eine oder andere Überraschung.
Grafisch gibt es eigentlich nichts zu beanstanden, denn sowohl die Jets als auch die Landschaft sehen bemerkenswert gut aus. Fast schon genial sind den Entwicklern die Soundeffekte gelungen, die durch einen äußerst realistischen Funkverkehr bestechen und so ein sehr realistisches Gefühl vermitteln, sich direkt in einem heißen Luftkampf zu befinden. Nur ein Mehrspieler- oder Onlinemodus fand leider nicht den Weg ins Spiel.
Fazit:
Mit Ace Combat – Squadron Leader ist Konami ein mehr als nur ein würdiger Nachfolger der Serie gelungen. Nur der fehlende Mehrspielermodus trübt etwas den sehr guten Gesamteindruck den diese arcadelastige Flugsimulation hinterlässt.
Hersteller: Konami
Konsolen: PS2
Krone.at-Wertung: 90%
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