Bereits um 8.00 Uhr früh starteten die vier Männer mit der zweimotorigen Maschine aus Österreich am Flugplatz Bad Vöslau (Niederösterreich) zu dem mehrstündigen Prüfungsflug, berichtete die Polizeidirektion Straubing. Im oberösterreichischen Schärding legten der 56-jähriger Fluglehrer, sein 37-jähriger Schüler, der 63-jährige Prüfer und ein 35 Jahre alter Passagier, die laut Flughafen Wien aus Niederösterreich und Wien stammen, einen Zwischenstopp ein. Dann machte sich die vierköpfige Gruppe auf den Weg nach Bayern.
Motor beim Landeanflug ausgefallen?
Beim Landeanflug auf den Flugplatz Straubing-Wallmühle kurz vor 11.30 Uhr sei dann ein so genanntes "Touch and Go"-Manöver durchgeführt worden, bei dem die Maschine den Boden kurz berührte, erklärte ein Ermittler. Das Flugzeug sei dabei aus noch unbekannter Ursache nach rechts abgekommen und in einen 100 bis 150 Meter entfernten Teich gestürzt. Ein Augenzeuge berichtete vom Ausfall eines Motors.
Insassen retteten sich schwimmend ans Ufer
Die vier Insassen konnten sich nach dem Absturz selbst schwimmend an Land retten, bevor das Wrack völlig unterging, so die Polizei. Der Fluglehrer wurde beim Absturz schwer, der Prüfer mittelschwer verletzt. Der Flugschüler sowie der 35-jährige Passagier erlitten nur leichte Blessuren. Alle vier Österreicher wurden mit Helikopter und Krankenwagen in nahe gelegene Spitäler gebracht.
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