Die Spur des gebürtigen Montenegriners lässt sich bis Anfang der 90er-Jahre zurückverfolgen. Damals soll er unter anderem einen heutigen Konzernchef in der Schweiz entführt haben. Nach einer langjährigen Haftstrafe von den Eidgenossen abgeschoben, soll der mutmaßliche Serientäter im vergangenen Jahre mehrmals in Niederösterreich zugeschlagen haben.
Entführungsopfer an Hochstand gefesselt
So soll der Mann, der zur Fesselung seiner Opfer immer Eisenketten dabei hatte, die Ehefrau eines Bankdirektors stundenlang in ihrem Haus in seiner Gewalt gehabt haben. Auch einen Grafen verschleppte der Verdächtige und ließ ihn angekettet an einem Hochstand zurück (siehe Infobox). Und bei einem weiteren Coup schoss der mutmaßliche Täter sogar auf einen Hausbesitzer, verlor aber auf der Flucht vor der alarmierten Polizei einen Laptop.
Als dem Serien-Entführer hier der Boden unter den Füßen zu heiß wurde, setzte er sich nach Serbien ab. Doch die heimischen Fahnder verfolgten seine Fährte bis dorthin - und schlugen nun zu. Jetzt sitzt der Verdächtige in Auslieferungshaft.
von Christoph Budin, Kronen Zeitung
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