Mit den üblichen - ohnehin schon strengen - Sicherheitsvorkehrungen ist es auf dem Flughafen Wien- Schwechat jetzt nicht mehr getan. Denn nach dem von mutigen Passagieren gerade noch rechtzeitig vereitelten Anschlag auf eine US- Maschine im Landeanflug auf Detroit (siehe Link in der Infobox) herrscht auf dem Airport wieder erhöhte Alarmstufe.
Noch am Samstag wurden daher die Kontrollen verschärft. Sämtliche Reisende mussten ihre Schuhe ausziehen und wurden - ungeachtet, ob der Metalldetektor anschlug oder nicht - visitiert. Darüber hinaus wurde das Handgepäck geöffnet und jedes Stück herausgenommen. Naturgemäß bildeten sich durch diese verschärften Sicherheitsmaßnahmen Schlangen an den Kontrollstellen. Die Überprüfungen stießen bei den Passagieren aber allgemein auf Verständnis, die Kontrolleure agierten sehr freundlich.
"Ausnahmslos jeder Passagier, der nun in die USA fliegt, wird genauestens durchsucht. Egal ob der Metalldetektor, durch den ohnehin alle durchmüssen, anschlägt oder nicht", sagt Oberst Rudolf Gollia vom Innenministerium. Wie lange die neue Sicherheitsmaßnahme gelten soll, steht noch nicht fest. Gollia meinte dazu: "Bis auf Weiteres."
von Doris Vettermann (Kronen Zeitung) und krone.at