Hohe Strafen drohen

Nach Waldbrand in Osttirol: “Feuer-Verbot” in Kärnten

Kärnten
30.04.2010 19:33
Tagelang sind Feuerwehren und Helikopter in Kals in Osttirol (siehe Bild) im Einsatz gewesen, um der Flammen Herr zu werden. 50 Hektar Wald sind nun vernichtet. Ausgelöst wurde der verheerende Brand durch ein kleines Reisigfeuer. Um solch enorme Schäden zu verhindern, gilt in Kärntens Wäldern absolutes Feuer-Verbot.

Lagerfeuer, das Rauchen und jegliches Entzünden von Flammen im Wald sowie in Waldnähe ist laut Verordnung des Villacher Bezirkshauptmannes Harald Kastner verboten. Die Strafe nach dem Forstgesetz ist hoch: 7.270 Euro oder vier Wochen Arrest. 

Fast jedes Jahr gilt dieses strikte Verbot, denn sommerliche Temperaturen und fehlender Regen sorgen für extreme Trockenheit. Bei dürrem Reisig breiten sich Flammen blitzschnell aus.

Erst am Wochenende standen gut 100 Feuerwehrleute in Osttirol in einem brenzligen Einsatz: Das kleine Feuer eines Reisighaufens breitete sich aus, etwa 50 Hektar Wald wurden vernichtet. Immer wieder fachte der Wind Glutnester an. Von vier Helikoptern aus wurden diese geortet.

"Kärntner Krone"

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