Papst hat es auf Twitter mit ernsten Botschaften schwer

25.01.2013, 08:47
Papst hat es auf Twitter mit ernsten Botschaften schwer (Bild: AP)
Foto: AP
Papst Benedikt XVI. hat es offenbar schwer, mit seinen ernsten Botschaften auf Twitter vernommen zu werden: Wer "Wahrheiten und Werte" verkünde, stehe bei dem Kurznachrichtendienst vor "großen Herausforderungen", kritisierte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Donnerstag.

Berühmtheiten setzten sich auf Twitter mit viel Lärm leicht gegen Nutzer durch, die ernsthafte Botschaften hätten, befand der 85- Jährige. Eine Bekanntheit in sozialen Netzwerken habe "oft eher mit Berühmtheit oder Überzeugungsstrategien als mit logischen Argumenten" zu tun.

Benedikt XVI. twittert seit Anfang Dezember in acht Sprachen - auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch und Spanisch. Am Wochenende verschickte er zudem seine erste Botschaft auf Latein.

Die Nachrichten des Papsts abonnierten bisher mehr als 2,5 Millionen Menschen weltweit. Die meisten sogenannten Follower bei Twitter hatte zuletzt mit mehr als 33,34 Millionen Nutzern der 18- jährige kanadische Popstar Justin Bieber.

AG/red
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