Sa, 18. November 2017

Satter Gewinn

08.11.2017 11:49

iPhone X: Das kostet das Apple-Smartphone wirklich

1149 Euro werden hierzulande für Apples neues iPhone X - mindestens - fällig. Doch was kostet das neue Flaggschiff der Kalifornier in der Produktion? Die Spezialisten von TechInsights haben das Smartphone in seine Einzelteile zerlegt und es ausgerechnet.

Demnach kostet das iPhone X in der Herstellung gerade einmal 357,70 Dollar (rund 308 Euro). Bezogen auf den US-Verkaufspreis von 999 Dollar bedeutet das eine Gewinnspanne von satten 64 Prozent. Zum Vergleich: Beim iPhone 8 (699 Dollar) sind es "nur" 59 Prozent. Das Ergebnis ist insofern überraschend, wie Reuters unter Berufung auf TechInsights berichtet, weil Produkte mit zunehmenden Alter eigentlich profitabler werden und die Kosten für die benötigten Komponenten sinken. Das iPhone 8 müsste demnach mehr abwerfen.

Und tatsächlich liegen die Kosten für die einzelnen Komponenten des iPhone X 25 Prozent über jenen für das iPhone 8. Vor allem das OLED-Display und das Gehäuse sind der Analyse nach besonders kostspielig: 65,50 bzw. 36 Dollar gegenüber 36 und 21,50 Dollar beim iPhone 8. Dass Apple mit jedem verkauften iPhone X am Ende doch mehr verdient, liegt laut TechInsights am satten Preisaufschlag von 43 Prozent im Verkauf gegenüber dem iPhone 8.

Berechnet wurden übrigens ausschließlich die Kosten für die einzelnen Komponenten. Andere kostentreibende Faktoren wie Entwicklung, Forschung, Marketing und Vertrieb wurden nicht miteinbezogen. Apple selbst hat den Bericht nicht kommentiert.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden