Der Tag der Koralmbahneröffnung war ein Freudentag für Kärnten, Landeshauptmann Peter Kaiser teilte vom Podium aus eine weitere positive Nachricht mit: „Finanzminister Markus Marterbauer hat 74 Millionen Euro für den Ausbau der Universität Klagenfurt freigegeben!“
Schon seit Jahren wird der Ausbau der Universität Klagenfurt gefordert. Steigende Studienzahlen und neue Studien machen ihn notwendig, heißt es von der Universitätsleitung. Jetzt kann die neue Rektorin Ada Pellert die nötigen Schritte setzen, vom Finanzministerium gibt es grünes Licht für die Erweiterung. Die Universität ist ein Bundesgebäude, darum ist auch die Zustimmung des Finanzministers nötig.
Und die hat es gegeben. „Minister Markus Marterbauer hat mich heute aus Brüssel angerufen und mir mitgeteilt, dass der Ausbau der Alpen-Adria-Universität mit 74 Millionen Euro auf Schiene ist“, sagte Landeshauptmann Peter Kaiser bei der Koralmbahneröffnung. Die Gesamtkosten sollen 92 Millionen Euro betragen. Mit der Koralmbahn ist die Universität auch von Graz aus im Eiltempo erreichbar, so eine Erweiterung dringend nötig.
13.300 Studierende brauchen Platz
Die Detailpläne über den Ausbau werden nächste Woche bekanntgegeben. Seit Jahren heißt es: Die Universität muss in die Stadt. Das wird auch umgesetzt. 13.300 Studierende besuchen die Universität Klagenfurt. „Die Zahlen steigen, besonders bei internationalen Studierenden. An diesen Erfolg will die Universität Klagenfurt in den nächsten Jahren ganz gezielt anknüpfen. Es sind sehr attraktive Studienangebote entstanden. Wir haben hier einen einzigartigen Campus und tolle Betreuungsverhältnisse. Das Studienangebot der Universität Klagenfurt wird in den nächsten Jahren noch attraktiver werden. Wenn es uns jetzt auch noch gelingt – gemeinsam mit Stadt und Land – günstigen und attraktiven Wohnraum für unsere Studierenden zu schaffen, dann werden wir noch mehr Studierende anlocken können“, sagt Rektorin Ada Pellert.
28,2 Prozent mehr Budget
Beim Kapuzinerkloster soll ein Heim für Studierende gebaut werden. Jetzt werden mit dem Wissenschaftsministerium die letzten Dinge geklärt. Vom Budget her kann die Uni Klagenfurt zwischen 2025 und 2027 die Rekordsumme von 284 Millionen Euro ausgeben, das ist eine Steigerung von 28,2 % gegenüber den drei Jahren zuvor. Investiert wird nicht nur in die Zukunft der Universität Klagenfurt, sondern auch in den Wissenschafts- und Forschungsstandort Kärnten und damit gleichzeitig in die gesamte Alpen-Adria-Region. In diesem Schnittpunkt dreier Kulturen aus Österreich, Italien und Slowenien ist die Universität Klagenfurt mit ihrer gelebten Vielfalt und Offenheit bereits die führende Wissenschafts- und Forschungsinstitution.
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