Di, 12. Dezember 2017

Sonne ohne Reue

07.06.2017 15:18

Setzen Sie ein Zeichen für das Leben!

Ein Klecks Sonnencreme auf die Nase, eine Sonne auf die Schulter malen: Hautgesundheit fängt mit Krebsvorsorge an - und dazu gehört auch ein vernünftiger Umgang mit aggressiver UV-Strahlung. Darüber klären Experten seit 30 Jahren im Zuge der Aktion "Sonne ohne Reue" der Österreichischen Krebshilfe auf. Jährlich nimmt die Anzahl an Hautkrebsfällen in Österreich nämlich um zwei bis drei Prozent zu. Setzen Sie jetzt ein Zeichen!

Muttermalkontrolle, Vermeiden von Sonnenbrand bereits im Kindesalter, Aufklärung schon in der Volksschule - im Jubiläumsjahr der 30-jährigen Infokampagne zeigen sich messbare Erfolge. Die Todesfälle durch Hautkrebs steigen nicht an, obwohl die Diagnose häufiger gestellt wird. Denn genau hier liegt die Chance! "Im Gegensatz zu anderen bösartigen Erkrankungen sind Veränderungen sichtbar und spielen sich sozusagen vor unseren Augen ab. Das macht es möglich, schnell zu reagieren und den Hautarzt aufzusuchen. 90 Prozent der Patienten können geheilt werden!", berichtete Dermatologe Univ-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, der als "Vater" der Aufklärungsaktion gilt, bei einer Pressekonferenz in Wien.

Erfolg mit moderner Therapie
Verbesserte Diagnose, mehr Vorsorgebewusstsein und revolutionäre Therapien zeigen Wirkung. "Das Melanon, der sogenannte ´schwarze Hautkrebs´, der gefährlichste Tumor auf diesem Gebiet, wurde bis vor Kurzem als Todesurteil betrachtet. Das ist heutzutage nicht mehr so. Bereits 70 Prozent der Patienten sprechen auf die modernen Behandlungsmethoden an" informierte der Experte weiter. Kombinierte Immuntherapien mit Substanzen, welche die körpereigenen Abwehrzellen beeiflussen, haben Chemotherapien weitgehend abgelöst.

Ein weißer Klecks schützt die Haut
Jetzt kann jeder zeigen, dass er sich und seine Kinder vor Hautkrebs schützt. Auf Facebook ein persönliches Foto mit Sonnencreme-Klecks posten, um auf den gesunden Umgang mit der UV-Strahlung aufmerksam machen.

Weitere Infos und Gratisbroschüre bei der Österreichischen Krebshilfe zum Bestellen und als Download.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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