Mi, 13. Dezember 2017

Behutsam verbessert

06.08.2015 10:02

Neuer 3er-BMW: Viel war nicht zu tun

BMW hat seine 3er-Reihe besser für den Kampf in der Mittelklasse ausgerüstet. Zwar bleibt es optisch beim sanften Lidstrich und behutsamen Veränderungen am Blech. Dafür haben die Bayern im Motorraum größere Neuerungen geschaffen.

Der Neue soll als solcher erkennbar sein, wenn auch bei den meisten Betrachtern frühestens auf den zweiten Blick. Die Frontpartie wurde leicht geändert. Die seitlichen Lufteinlässe in der Frontschürze sind breiter geworden, die Stoßfänger etwas schärfer ausgeformt. Wer dem 3er tief in die Scheinwerferaugen schaut, erkennt zudem die schmalere Form der Leuchten, deren LED-Graphik als Stege bis an die berühmte Niere heranreicht.

Das Tagfahrlicht zeichnet die typischen Doppelscheinwerfer nach und verrät so auch bei Dunkelheit seine Herkunft. Die breiten LED-Blinker informieren als eine Art "Augenbraue" oberhalb der runden Leuchten über einen geplanten Richtungswechsel. Die gleiche Logik findet sich am Heck, da die neu gestalteten, bis in den Kofferraumdeckel reichenden LED-Rückleuchten den BMW breiter scheinen lassen. All das gilt auch für den 3er-Kombi, der bei BMW Touring genannt wird.

Zurückhaltung auch beim Update des Innenraums. Ein paar zusätzliche Chromakzente, zwischen den Sitzen ist das Bedienfeld in der Mittelkonsole jetzt in glänzendem Schwarz gehalten und wird je nach Ausstattung von Ambiente-Licht ergänzt, das nachts für eine dezente Hintergrundbeleuchtung sorgt. Natürlich ist alles wie gewohnt perfekt verarbeitet, schaut teuer und elegant aus und lädt zum Bestellen weiterer Extras ein.

Künftig kann man beim Kauf unter vier Benzinern und sieben Dieseln wählen, sich für drei, vier oder sechs Zylinder entschließen. Alle stammen aus der neuesten Motorenfamilie, die auf einem simplen Prinzip beruht. Jeder Zylinder hat einen Hubraum von 500 ccm, aneinandergereiht ergeben sich so Triebwerke von 1.500, 2.000 oder 3.000 cm3. Die Leistungsspanne reicht von 166 PS bis 326 PS. Die Verbrauchswerte sanken je nach Modell um bis zu rund 15 Prozent.

Doch damit ist noch nicht Ende der Fahnenstange: 2016 folgt ein Plug-in-Hybrid mit insgesamt 252 PS und einem Normverbrauch von zwei Liter auf 100 Kilometer.

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