Di, 21. November 2017

AGB-Update

16.04.2014 11:49

Google gibt zu: E-Mails der User werden gescannt

Der US-Internetgigant Google hat in einem Update seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigt, die E-Mails seiner Nutzer automatisiert zu scannen. Die persönliche Korrespondenz von GMail-Nutzern wird demnach überprüft, um die gewonnenen Daten für personalisierte Werbung und andere Dienste zu nutzen. In den deutschsprachigen AGB ist die Klausel noch nicht enthalten.

Einem Bericht des IT-Portals "Chip" zufolge gibt der Internetriese in den aktualisierten englischsprachigen AGB unmissverständlich zu: "Unsere automatisierten Systeme analysieren Ihre Inhalte (inklusive E-Mails), um Ihnen personalisierte Produkt-Features, wie individualisierte Suchergebnisse, maßgeschneiderte Werbung und Spam- und Malware-Erkennung anzubieten."

Persönliche Mails werden automatisch gescannt
Damit bestätigt Google, was viele Nutzer ohnedies bereits ahnten: Persönliche Nachrichten werden bei GMail-Konten automatisch gescannt. Entdeckt Googles Analysetool dabei E-Mails, die auf persönliche Interessen schließen lassen, werden die gewonnenen Daten verwendet, um auf den Nutzer zugeschnittene Reklame einzublenden.

Die Analyse laufe, wenn Inhalte gesendet, empfangen oder gespeichert werden, heißt es in den US-AGB weiter. Die Klausel wurde offenbar eingefügt, um den Nutzern besser verständlich zu machen, was Google mit ihren Daten macht. Die Passage ist aktuell nur in der neuesten englischen Version der AGB enthalten, die deutschsprachigen Geschäftsbedingungen enthalten sie noch nicht, diese wurden allerdings auch seit November 2013 nicht aktualisiert.

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