Mo, 18. Dezember 2017

Rupfen und zupfen

11.04.2012 12:54

Schmerzfrei garteln: Tipps für Rücken und Gelenke

Der Frühling hat endlich auch in Österreich Einzug gehalten - und mit ihm beginnt die Gartensaison. Rupfen, Zupfen, Schneiden und Pflanzen stehen jetzt auf dem Plan. Doch oft spielt dabei dein Körper nicht mit – und bedankt sich mit Kreuzschmerzen, Gelenkproblemen und einem verspannten Nacken. Wie du deine Beete ohne lästige Nebenwirkungen wieder in Form bringst, verraten wir dir hier.

Vorbeugen
Um schmerzfrei durch die Gartensaison zu kommen, solltest du schon vor der Arbeit im Grünen mit gezielten Übungen für deine Gelenke beginnen. Knieschmerzen kannst du zum Beispiel vorbeugen, indem du bereits zuvor deine Oberschenkelmuskulatur stärkst. Einfache Übung dafür: Auf den Rücken legen, Füße aufstellen, Knie im 90-Grad-Winkel anziehen. Spannung auf Bauch und Po aufbauen, Po nach oben drücken, bis Oberkörper und Oberschenkel eine Linie bilden. Abwechselnd linkes und rechtes Bein strecken. Zehn bis 15 Wiederholungen.

Haltung bewahren
Bei der Gartenarbeit selbst heißt es stets, Haltung zu bewahren. Die Wirbelsäule sollte so gerade wie möglich bleiben, geh lieber in die Hocke, als dich zu bücken. Rückenschonend sind auch die richtigen Utensilien: Deine Arbeitsgeräte sollten immer deiner Körpergröße angepasst sein.

Deine Blumen ein- oder umtopfen solltest du lieber auf einem Tisch als auf dem Boden. Das erspart dir ständiges Bücken, Hinhocken sowie Hoch und Nieder. Sorge bei längerem Knien für eine gute Unterlage. Im Fachmarkt sind mittlerweile spezielle Kniekissen erhältlich. Sie sind weich, schonen dadurch die Gelenke und schützen zudem vor Feuchtigkeit.

Abwechslung
Wenn du den ganzen Tag im Garten damit verbringst, Unkraut zu jäten, werden es dir deine Gelenke mit Sicherheit übelnehmen. Besser ist, auch bei der Gartenarbeit auf Abwechslung zu setzen. Denn unterschiedliche Bewegungsabläufe verhindern, dass nur bestimmte Gelenke belastet und dadurch überlastet werden.

Entspannung
Nach getaner Arbeit ist Entspannung angesagt. Wärme ist dabei immer der erste Schritt: Geh nach einem anstrengenden Tag im Garten also heiß duschen, baden oder leg dir eine Wärmflasche ins Kreuz. Aber nicht nur die Gelenke, sondern auch die Muskeln können nach der Gartenarbeit Zuwendung gebrauchen. Eine Creme mit durchblutungsfördernden ätherischen Ölen in stark beanspruchte Körperpartien einmassieren. Das hilft gegen Muskelkater.

Schmerzen die Gelenke trotzdem, kannst du die Entzündung mit Topfenwickeln oder Bockshornklee-Auflage (in der Apotheke) behandeln. Auch eine Beinwell-Salbe kann gegen Schmerzen helfen. Schmerztabletten nie länger als fünf Tage einnehmen. Sollten deine Schmerzen nicht von alleine vergehen, unbedingt einen Arzt aufsuchen!

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