Fr, 25. Mai 2018

Stoffwechsel

12.08.2011 16:56

Abnehmen: So greift der Körper die Fettreserven an

"Ich kann essen, was ich will, ich nehme einfach nicht zu!" - "Mein Gewicht steigt ständig, dabei nasche ich gar nicht!" - "Jetzt betreibe ich bereits seit Wochen Ausdauersport und die Waage zeigt immer noch fast dieselbe Anzahl Kilos wie vorher." Alle drei Aussagen stimmen für die Betroffenen – und doch nicht ganz.

Gewichtsprobleme sind genauso individuell wie Essgewohnheiten. Eine Regel gilt aber für jeden: Wer abnehmen möchte, muss mehr Energie verbrauchen, als er zuführt. Nur auf diese Weise greift der Körper auf Fettreserven zurück.

Beleuchten wir einmal oben stehende Aussagen: Schlanke Menschen, die "ständig essen", sind oft keine Fans von Süßigkeiten oder fettem Fleisch und bewegen sich viel. Es handelt sich häufig um quirlige Typen, die nicht lange ruhig sitzen können und bisweilen hektisch und nervös sind.

Auch Schilddrüsen- und Hormonprobleme können dahinterstecken.
Jemand, dem keine Schokoladen und Torten schmecken, begibt sich unter Umständen durch den häufigen Genuss von Snacks wie Burger, Pommes, Chips, Wurstsemmeln, etc. in die Gefahr, übergewichtig zu werden.

Ausdauersport muss einen bestimmten Grad an Anstrengung erreichen, damit Fett verbrannt wird. Ein Pulsmesser und ein individuelles Programm (Sportarzt) sind hilfreich. Dazu gehören auch Kraftübungen mit Wiederholungen. Sommertipp: Aquagymnastik (Übungen siehe Infobox).

Allerdings sind Muskeln schwerer als Fett. Daher kann es durchaus sein, dass die Waage trotz Trainings das gleiche Gewicht wie vorher anzeigt, gleichzeitig aber eine Figurveränderung stattgefunden hat, die sich positiv auswirkt. Daher Maßband und Kleidung, vor allem aber das Befinden als Erfolgsmesser heranziehen. Außerdem verhilft Muskulatur zur Ankurbelung des Energiestoffwechsels. Das zeigt sich langfristig. Um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen, solltest du mit einem ausgiebigen, gesunden Frühstück beginnen, und während des Tages die Kalorienzufuhr absenken. Außerdem gilt:

  • Für ausreichenden, erholsamen Schlaf sorgen! Es gilt als erwiesen, dass verringerter Nachtschlaf das Risiko, zuzunehmen, ansteigen lässt. Wer gleich in der Früh Bewegung macht, beschwingt Kreislauf und Stoffwechsel.
  • Zucker aus dem Speiseplan verbannen, statt Säften Wasser trinken – klingt einfach und wirkt auch so. Nach der ersten Umstellungsphase gewöhnt man sich schnell an diese Form der Ernährung und die Kilos purzeln.
  • Würze deine Speisen mit Kräutern, trink grünen Tee und Gemüsesäfte (hierbei gilt: Nicht mehr zu dir nehmen, als du auch essen würdest). Hirse, Gerste und Buchweizen "entgiften" die Verdauungsorgane.

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