So, 22. April 2018

1,5 Mio. gesperrt

03.01.2018 11:30

Multiplayer-Hit „PUBG“ hat ein Cheater-Problem

Der größte Multiplayer-Hit des vergangenen Jahres hat ein Cheater-Problem: In „Playerunknown’s Battlegrounds“ („PUBG“) wurden 1,5 Millionen Konten gesperrt, weil die Inhaber sich mit unfairen Mitteln Vorteile im Spiel verschafft haben. Die Zahl der Spieler steigt derweil munter weiter, bisweilen tummeln sich drei Millionen Spieler gleichzeitig auf den „PUBG“-Servern.

Das Spielprinzip von „PUBG“ begeistert Millionen: In dem Multiplayer-Shooter springen Dutzende Spieler aus dem Flugzeug auf eine weitläufige Karte und kämpfen dort – jeder gegen jeden – ums Überleben. Das Ziel der Partien erinnert an den Actionstreifen „Hunger Games“: Wer am Ende noch steht, gewinnt. Allerdings verschaffen sich immer mehr Spieler unfaire Vorteile, indem sie cheaten.

Die Entwickler des Shooters, der nach monatelangem Early-Access-Betatesten seit rund zwei Wochen in der finalen Version 1.0 bereitsteht, haben deswegen jetzt laut „Heise“ im großen Stil aufgeräumt und 1,5 Millionen Konten von Spielern gesperrt, die im Verdacht stehen, Cheats genutzt zu haben. Vor allem in den letzten Wochen kam es zu zahlreichen Sperren: Seit Mitte November hat sich die Zahl der gesperrten Accounts verdoppelt.

Cheater nutzen „Aimbots“ und „Wallhacks“
Die Schummeleien, mit denen „PUBG“-Cheater ihre Mitspieler terrorisieren, umfassen elektronische Zielhilfen („Aimbots“), transparente Wände („Wallhacks“) und Trefferzonen-Anzeigen. Ein Großteil der gesperrten Konten stammt offenbar aus China. An manchen Tagen entlarven die „PUBG“-Entwickler gemeinsam mit dem Anti-Cheat-Dienst BattleEye Zehntausende Schummler. Gemeldet werden die Cheater von ehrlichen Spielern, die ihnen zum Opfer gefallen sind.

„Playerunknown’s Battlegrounds“ war der Multiplayer-Überraschungshit des Jahres 2017. Das Game wurde im März als unfertige Early-Access-Version veröffentlicht und stürmte binnen kürzester Zeit die Charts beim Spieledienst Steam. Das Spiel hat sich in den ersten zehn Monaten allein am PC mehr als 26 Millionen Mal verkauft, eine Version für die Xbox One ist kürzlich erschienen.

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