Neuer Bildungsminister

Faßmann: „Lernen ist nicht immer nur Spaß“

Österreich
21.12.2017 17:16

Der neue Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), der bisher vor allem als Migrationsexperte aufgefallen ist, geht es vorsichtig an. So will er erst Gespräche mit der Gewerkschaft führen, bevor er sich zur leistungsbezogenen Entlohnung für die Lehrer äußert. Die Pädagogenvertreter haben bereits ihre Vorbehalte angemeldet.

Als problematisch sieht Lehrergewerkschafter Paul Kimberger etwa die geplante Veröffentlichung von Bildungsstandards oder Matura-Ergebnissen. Das würde zu einer stark unterschiedlichen Job-Nachfrage bei Lehrern führen. Das könne schon sein, räumte Bildungsminister Faßmann am Donnerstag im Ö1-„Mittagsjournal“ ein, aber schließlich müsse man aus den Ergebnissen auch Rückschlüsse ziehen.

Generell zeigte sich Faßmann froh, dass durch das Bekenntnis zu einem differenzierten Schulsystem, das im türkis-blauen Regierungsprogramm verankert ist, die Gesamtschule ein „Rucksack“ sei, „den ich mir nicht umhängen muss“. Lernen sei nicht immer nur Spaß, gibt der frischgebackene Minister unumwunden zu, es gehe dabei natürlich auch um Disziplin.

Und Faßmann stellt klar: Die Einführung von Studiengebühren hat nicht oberste Priorität.

Kronen Zeitung

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