Der Nationalfeiertag und die Leistungsschau des Heeres wurden von der Politik wieder zum Anlass genommen, die Militarisierung des Landes mit schönen Worten auf der „patriotischen Pathosorgel“, wie Claus Pándi schreibt, voranzutreiben. Alle sollen darüber nachdenken, welchen Beitrag zur umfassenden Landesverteidigung sie leisten können. Die Neutralität allein sei kein Schutz und die Militärausgaben müssten auf einen Wert von 2% des BIP angehoben werden, hörte man neben anderen Stellungnahmen in diese Richtung. Vielleicht ist es im 21. Jahrhundert schön langsam möglich, allfällige Probleme und Konfliktfelder abseits von Waffengeklirre und Kriegsgeheul auf diplomatischer und politischer Ebene zu lösen.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Do, 29.10.2026
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