Die Krebserkrankung des Finanzministers sollte ein Anlass sein, ernsthaft darüber nachzudenken, wie Wirtschaft und Politik der Zweiten Republik mit Krebspatienten umgehen. Häufig werden Betroffene während ihrer Therapie entlassen und nach der Genesung nicht wieder eingestellt. Ist das vielleicht der Grund, warum sich Marterbauer so sehr an seine Ämter klammert? Hat auch er die Angst, gekündigt zu werden? Herr Marterbauer könnte als Krebspatient mit seiner Regierungspartei über einen effektiven Kündigungsschutz nachdenken. Es gilt, nicht nur nachzudenken, sondern auch umgehend zu handeln. Marterbauer sollte seine Erkrankung und seine politische Haltung nicht inszenieren, sondern stattdessen umfassende Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Krebspatienten machen.
Theodor Arbeiter, E-Mail
Erschienen am Mo, 19.10.2026
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