So lautet nicht nur der Titel einer Komödie von William Shakespeare, auch die Vorstellung unseres „Dreigestirns“ vom Wochenende kann man so betiteln. Während, wie schon Chefredakteur Klaus Herrmann feststellen musste, „nichts zu sehen“ war, schießen sich die Landeschefs schon mal gegen die Regierung ein. Das Gespann Mikl-Leitner und Ludwig fordert ein Ende der Flugticketabgabe, um den Wirtschaftsstandort (Flughafen Schwechat) nicht total zu vernichten, was wirtschaftlich gesehen äußerst klug und hoffentlich nicht zu spät ist. Kunasek und Mattle protestieren lautstark gegen die Einsparungen bei den Unis. Bei der Bildung zu sparen, ist wie ein Schuss in das eigene Knie. Wobei Mattle den Vogel abschießt und eine Tirol-ÖVP gründen will, um ja nicht mit Stocker in einen Topf geworfen zu werden. Und jetzt soll noch einer sagen: „Alles gut, wir arbeiten unser Programm ab wie geplant.“ Alles nur Floskeln, um den Bürger zu beruhigen. Das Dreigestirn kommt mir vor wie ein kleines Kind im dunklen Wald, das vor lauter Angst singt. Das Programm der teuersten Regierung aller Zeiten, Kickl verhindern und neue Steuern erfinden, ist krachend gescheitert. Je schneller die Protagonisten das einsehen, umso schneller könnten sie ihr Leiden und das Leiden der Bevölkerung beenden. Und da ja alle (nach eigenen Aussagen) so super und kompetent sind, bräuchte sich das Dreigestirn vor Neuwahlen und der Entscheidung des Souverän nicht zu fürchten und könnte aufhören „zu singen“.
Josef Lesjak, per E-Mail
Erschienen am Mo, 19.10.2026
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