Die fatalen Entscheidungen im Weißen Haus und Donald Trumps hektische Reisen inklusive spottreicher, lauter Reden belegen eindrucksvoll die Angst Trumps und seiner hörigen „Hobby-Politiker“ vor den Zwischenwahlen. Wenn eine Administration trotz ihrer kollektiven Unfähigkeit einen westlichen Staat leiten soll, ist das Ende der US-Demokratie rasch erreicht und die Autokratie wird zur neuen Doktrin. Die US-Führung kann nicht mehr zwischen Handlungsfreiheit und Willkür unterscheiden. „Deals“ und Verhandlungen? Allesamt Schall und Rauch. Stattdessen sind Schimpftiraden ohne Ende, eine unfassbare Anbiederung an Putin und eine krankhafte Gier nach einem Friedensnobelpreis bittere Realität. Der Präsident betrachtet jede Kritik an seinen „genialen Ideen“ als Majestätsbeleidigung. Der Schmerz, Putin und Xi unterlegen zu sein, sitzt tief. Deshalb wagt er bei den „Kollegen“ keinen Widerspruch und begibt sich lieber in die gefahrvolle „Freundschaft“ und Abhängigkeit von Tech-Milliardären. Andauernde Diffamierungen vieler Politiker, sowie Eiseskälte gegenüber Journalisten und Privatpersonen, scheinen mittlerweile seine Maxime zu sein. Das kann nicht gut gehen. Hoffentlich können die Midterm-Wahlen dieser menschenverachtenden Amtsführung endlich Einhalt gebieten.
Dr. Gerhard Neuwirth, Tumeltsham
Erschienen am So, 18.10.2026
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