.sitzen die Arbeitnehmer von Ardo, die Vertragsgemüsebauern, deren Verträge auslaufen, aber auch viele andere Betriebe, die von der Schließung des ardo-Werkes betroffen sind. Deutlicher kann man es wohl nicht vor Augen führen, was passiert, wenn ein Konzern sagt: „Wir sperren zu, aus, basta, und wir verkaufen auch nicht.“ Bei einem Verkauf könnte ja bei Weiterführung Konkurrenz entstehen. Es stellt sich die Frage: Warum Österreich? Vielleicht deshalb, weil Österreichs Politik sehr wirtschaftsfeindlich agiert? Mit Vorschriften, Auflagen und v. a. Energiekosten. Weil große Teile von gewissen Parteien ja in den Unternehmern (auch in den Bauern) immer noch jene sehen, welche man beruhigt zum Wohle anderer abzocken kann. Und vielleicht hat auch der Beschluss, das Klimagesetz 2040 schlagend werden zu lassen, dabei „mitgeholfen“.
Helga Marsteurer, Waldegg
Erschienen am Do, 15.10.2026
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