In der Alps Hockey League geht es für Salzburgs Teams Schlag auf Schlag. Nachdem die Zeller Eisbären am Dienstag Jesenice besiegt haben, steht schon am Donnerstag das Derby in Salzburg an. Die RB Juniors sind nach dem 0:3 gegen Ritten auf Wiedergutmachung aus. Für Zells Moritz Matzka ist es das erste Derby in Blau-Gelb. Die Vorfreude des aggressiven Verteidigers ist schon jetzt riesig, wie er im „Krone“-Gespräch verriet.
In der Alps Hockey League steht das erste Salzburger Derby der Saison an. Die RB Juniors treffen dabei auf die Zeller Eisbären. Die Pinzgauer zeigen sich in der laufenden Spielzeit bereits stark. Am Dienstag gab‘s für den Liga-Champion aus dem Jahr 2025 einen 4:3-Sieg gegen Jesenice und damit den sechsten Erfolg in Serie.
Sieg gegen Jesenice für Matzka „zu eng“
Verteidiger Moritz Matzka, der seit Sommer in der Bergstadt aufläuft und von Rivale Kitzbühel kam, war der Heimsieg vor knapp 2000 Zuschauern unnötig eng. „Wir haben es zu spannend gemacht“, sagte der 29-Jährige, der im Derby in Salzburg von sich und seinen Kollegen mehr erwartet. „Die spielen immer läuferisch stark und aggressiv. Darauf müssen wir uns einstellen“, macht Matzka klar.
Eine Spielweise, die perfekt zu ihm passen dürfte. Denn der Abwehrspieler zählt ligaweit zu den körperbetontesten Spielern. In der Saison 2024/25 führte der gebürtige Wiener bei Ex-Arbeitgeber Kitzbühel die interne Strafenstatistik an. Bei einem Auswärtsspiel der Tiroler in Südtirol bekam auch eine Strafbanktüre die Härte des Defenders zu spüren.
Ich achte darauf, aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen und sie zu gewinnen.
Moritz MATZKA, EK Zeller Eisbären
„Das ist etwas, das mich ausmacht und das auch von mir erwartet wird. Ich achte darauf, aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen und sie zu gewinnen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, fahre ich die Checks eben auch fertig“, stellt der Abwehrspieler klar, der bereits für Dornbirn und Linz in der ICE Hockey League aktiv war.
Verteidiger schon länger im Visier der Eisbären
Der Wechsel nach Zell am See war ohnehin nur eine Frage der Zeit. Die Klubverantwortlichen hatten den bulligen Defensivmann schon länger im Visier. Für Matzka selbst ist es ein wichtiger Schritt gewesen. „Ich bin gekommen, um Titel zu holen. Ich bin mir auch sicher, dass wir eine Mannschaft haben, die eine Meisterschaft gewinnen kann. Dazu muss aber jeder seine Rolle akzeptieren und wissen, was er zu tun hat“, erklärte der Linksschütze.
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