Mathematik schlägt Ideologie? Irgendwann schlägt hoffentlich Hausverstand Dummheit. Immer dieselbe Leier bei Pensionen. Fällt der Politik und deren Zöglingen nichts Besseres ein, als immer nur vom Antrittsalter zu reden? Warum wird die Pension nicht schon längst nach Beitragsjahren berechnet? Wenn jemand mit 16 Jahren anfängt und 45 Jahre arbeitet, muss das wohl reichen. Wenn jemand mit 18 oder gar erst mit 25 oder 30 Jahren anfängt, Beiträge zu zahlen, hat er lange den Steuerzahler mehr Geld gekostet und auch meist körperlich nicht so viel geleistet wie ein Handwerker, sprich Arbeiter. Wenn diese dann auch 45 Jahre Beiträge bezahlen, gleicht sich dies aus. Abgesehen von Ärzten und Leuten, die im Gesundheitswesen arbeiten und dafür eine Ausbildung machen mussten. Denn es sind jene, die von der Verkäuferin bis zum Bauarbeiter das Land am Leben erhalten. Österreich ist durch Arbeit und gute Ideen groß geworden, nicht durch Bürokratie und Politiker, die nach ein paar Jahren im Nationalrat einen Pensionsanspruch haben, von dem der Steuerzahler auch nach 45 Jahren wirklicher Arbeit nur träumen kann.
Walter Janisch, Mooskirchen
Erschienen am Di, 13.10.2026
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