Zwei schwere Fehler der Vergangenheit rächen sich. Erstens, der Energie-Alleingang. Schon unter der Vorgängerregierung wurden schwere Fehler produziert. Der abrupte und vollständige Ausstieg aus dem russischen Öl und Gas – trotz eines festen Vertrages, der mindestens bis 2040 laufen soll – erfolgte, obwohl weit und breit keine oder kostengünstige Alternative in Sicht war. Zweitens, die Schuldenpolitik der Krisenjahre. In der Coronazeit hieß es gebetsmühlenartig: „Koste es, was es wolle“. Die Nachfolgeregierung (Dreier-Koalition) setzt dem Ganzen nun allerdings noch eines drauf und treibt Neuverschuldung munter weiter voran. Statt den heimischen Wirtschaftsstandort gezielt zu stärken und die Rahmenbedingungen für Betriebe und Bürger zu verbessern, wurden in den letzten Jahren immer wieder falsche Prioritäten gesetzt. Die Zeche für diese verfehlte Politik zahlen am Ende nicht die Verantwortlichen in der Politik, sondern die hart arbeitenden Menschen und die heimischen Unternehmen, die unter der Last von Rekordkosten und Abgaben zusammenbrechen. Es braucht einen Kurswechsel weg von der Symbolpolitik und reinem Schuldenmachen hin zu echter Standort-Stärkung und Vernunft.
Mag. Hubert Isopp, Pörtschach am Wörthersee
Erschienen am Do, 17.9.2026
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